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Venussterne

Fünfstrahlige und achtstrahlige Sterne sind mehr als nur Symbole, die für etwas stehen, was Venus repräsentiert. Sie stehen ganz direkt mit der Schönheit der Welt der Formen und zeitlichen Abläufe in Verbindung. Es ist verblüffend, wie viele Blumen fünf oder acht Blütenblätter haben, kleine Fünfsterne oder Achtsterne, die verlockend duften und mit ihrer Farbenpracht die Blicke ebenso magnetisch auf sich ziehen, wie die hell funkelnde Venus am Himmel.

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Achtstrahlige Sterne symbolisieren den Achtjahreszyklus, in dem sich die solaren Venuspositionen wiederholen. Im individuellen Erleben stehen sie für den Achtjahresrhythmus, mit dem sich die Venusphasen im Leben entfalten. Jeder Strahl des Sterns steht dabei für das Venusthema eines individuellen Lebensjahres. Ein Venuszyklus wird durch acht Venusphasen  zu je 73 Tagen strukturiert. Schon auf mehrere tausend Jahre alten Tontafeln aus Sumer und Babylon finden sich der achtstrahlige und der fünfstrahlige Stern als Sterne der Venusgöttin.

Fünfstrahlige Sterne gelten als sehr machtvolle Symbole. Von ihnen geht eine gewisse Magie aus. Entsprechend häufig lassen sich in allen Bereichen des Lebens finden. Sie stehen für Staatenbündnisse, verzieren Wappen und Flaggen und sind in Geldmünzen eingeprägt. Genauso sind sie auch Lieblingssymbole der Gegenbewegungen und

Revolutionen. Es  sind die Sterne der Stars und werden überall dort eingesetzt, wo Popularität und Qualität angezeigt werden soll.

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Die Fünf gilt als Zahl des Menschen. Sie steht für die fünf Sinne, mit der wir die Welt wahrnehmen. Als Symbol für unseren Körper entsprechen die fünf Strahlen des Sterns unserem Kopf, unseren Armen und unseren Beinen. An jeder Hand haben wir fünf Finger und an jedem Fuß fünf Zehen. Die Zehn als Doppelung der Fünf, die durch die zehn Finger und zehn Zehen angezeigt wird, zeigt zudem einen starken Bezug zur dualen Natur von Venus auf, die sich gleich mehrfach innerhalb eines Venuszyklus zeigt.

Der Goldene Schnitt

Doch nicht nur in den Blumen manifestiert sich die Schönheit der irdischen Entsprechungen von Venus. Die Zahlen Fünf und Acht bergen eine Formel, die sich weniger dem Verstand, als vielmehr der sinnlichen Empfindungswelt erschließt. Diese Formel, die als mathematische Entsprechung für ein Idealmaß der Formen gilt, die als besonders schön und angenehm empfunden werden, nennt sich Goldener Schnitt. Der Goldene Schnitt beschreibt eine Verhältnismäßigkeit, die sich in folgender Zahlenreihe wiederfindet:

2 - 3 - 5 - 8 - 13 - 21 - 34 - 55 - 89 - 144....  ( 2+3=5 / 3+5=8 / 5+8=13 / 8+13=21)

Diese Zahlenreihe basiert jeweils auf einer Addition der kleineren mit der nächstgrößeren Zahl, die wiederum, addiert mit der zuvor erzielten Summe, das gleiche Verhältnis der Zahlen wiedergibt, wie das der Zahlen der ersten Addition. Diese Reihe ließe sich bis ins Unendliche fortsetzen. Je größer die Zahlen, umso differnzierter stellt sich diese Verhältnis dar.

PentagrammGS

Im Pentagramm zeigt sich der Goldene Schnitt in sehr anschaulicher Weise

Zahlen sind mitunter sehr abstrakt und lassen sich nur schwer der sinnlichen Erfahrung erschließen. Das Pentagramm gibt ein ganz konkretes Beispiel zur Anschauung des Goldenen Schnitts. Die Summe aus der Addition von Linie A mit Linie B ergibt Linie C. Linie B wiederum mit Linie C addiert ergibt mit Linie D eine der fünf durchgezogenen äußeren Linien des Pentagramms.

Venus kosmisches Pentagramm

Das Idealmaß des Goldenen Schnitts lässt sich auch in zeitlichen Entwicklungsverläufen aufzeigen. Es findet sich im Verhältnis der Umlaufbahnen von Erde und Venus wieder, denn die Zeit von 13 Venusumläufen entspricht der von 8 Erdumläufen (8 Jahre) und beide wiederum der von 5 synodischen Venuszyklen. Hier finden sich genau die Zahlen des Goldenen Schnitts wieder und das hat zur Folge, das Venus und Erde, sozusagen Hand in Hand, in diesen acht Jahren ein großes Pentagramm direkt an den Himmel zeichnen. Natürlich ist es Venus, auf die wir dabei schauen, aber in gewisser Weise schauen wir dabei auch auf uns selbst. Venus ist dabei wie ein der Spiegel, durch den wir erkennen, dass wir auf der Erde einen äußerst dynamischen Anteil an diesem Schauspiel haben, das nach wie vor eines der größten Mysterien ist, die im Kosmos zur Aufführung gelangen.

Kosmisches Pentagramm

Um dieses Schauspiel zu verdeutlichen, muß ein Ausgangspunkt (A) genommen werden, an dem das Pentagramm beginnen kann, sich zu formen. Das kann eine beliebige Position sein, etwa die Position einer Venus in einem Geburtshoroskop. Für das Große Pentagramm jedoch, muß eine Sonne/Venus-Konjunktion gewählt werden, ein Zeitpunkt also, an dem Erde, Venus und Sonne eine Linie bilden. Die erdnahe Konjunktion des Jahres 2004 bietet sich hier an, denn da kam es zum ersten Akt eines Jahrhundertereignisses, bei dem Venus im Abstand von acht Jahren gleich zwei direkte Transite über die Sonnenscheibe vollzieht. Mit ihrem Transit vom 8.06.2004 wäre ein Ausganspunkt also gefunden. Einen vollständigen Zyklus weiter nun, findet die nächste erdnahe Konjunktion statt (1). Die erste Linie des Pentagramms ist gezogen. Die zweite Linie entsteht nach Vollendung eines weiteren Zyklus bei der nächsten erdnahen Konjuntion (2). Nach zwei weiteren Konjunktionen (3 + 4) kommt es, fast genau acht Jahre später im Jahr 2012, nur 2° von der Ausgangsposition entfernt, zur finalen erdnahen Konjunktion, mit der sich das Große Pentagramm schließt (5).

Im Jahr 2012 kommt es zum zweiten Akt dieses Jahrhundertereingnisses. Dann wird die erdnahe Konjunktion von Venus wieder mit einem direkten Transit über die Sonnenscheibe einhergehen. Als Jahrhundertereigniss wird dieser zweifache direkte Transit bezeichnet, weil die nächsten direkten Transite erst im 22. Jahrhunderts, am 11. Dezember 2117 und am 8. Dezember 2125, stattfinden. Auch die erdfernen Konjunktionen bilden ein solches Pentagramm, und zwar in einem um fast exakt 4 Jahre versetzten Rhythnmus auf nahezu den gleichen Positionen im Tierkreis. Gemäß des dualen Charakters, der sich innerhalb der Venuszyklen zeigt und der hervorgehobenen Bedeutung der beiden Konjunktionen, lässt sich von zwei Großen Pentagrammen sprechen, die sich aufgrund der kleinen Progression von 2° langsam durch den Tirekreis drehen.

Das individuelle Venuspentagramm

Die Entstehung eines kosmischen Venuspentagramms lässt sich auch anhand der Position einer Venus eines Geburtshoroskops darstellen. in der Graphik markiert die kleine Venus links unten eine Geburtsvenus in der letzten Dekade Skorpion. Nach Vollendung eines Venuszyklus, nach rund 584 Tagen, kommt Venus Anfang Krebs zu Position 1. Entscheidend ist, dass Venus sich nun wieder im gleichen Abschnitt der Venusphase und in der gleichen Oberschwingung befindet wie zum Zeitpunkt der Geburt. An den Punkten 2, 3 und 4 wiederholt sich die Resonanz zur Geburtsphase erneut, und zwar jeweils auf verschiedenen Graden in jeweils anderen Tierkreiszeichen, jedoch immer 144° von der vorherigen entfernt.  Wenn Venus fünf Zyklen vollendet hat (5), sind fast auf den Tag genau acht Jahre vergangen. Es kommt also an jedem achten Geburtstag dazu, dass Venus eines ihrer individuellen Pentagramme vollendet und dabei genau an die Position im Tierkreis mit der gleichen Resonanz zur Venusphase zurückkehrt, an der sie zur Geburt gestartet ist. Auch hier zeigt sich, wie in den Großen Pentagrammen, eine miimale Abweichung, die dafür sorgt, dass sich das Pentagramm langsam dreht.

Venusstern

Die Resonanzen zu den Spitzen des Pentagramms ziehen sich wie ein roter Faden durch den ganzen Lebenslauf, denn Geburtstage werden jedes Jahr gefeiert und Venus erscheint dabei immer auf einem von acht feststehenden Plätzen. Jedem dieser acht Plätze lässt sich ein eigenes Pentagramm zuweisen, so dass neben dem einen Primärpentagramm weitere sieben Sekundärpentagramme bestehen. Die Resonanzen mögen zwar an den Geburtstagen und an den Spitzen des Primärpentagramms am stärksten sein, aber alle Resonanzen betonen den persönlichen Rhythmus der Oberschwingungen der Geburtsphase. Dieser Rhythmus ist die persönliche Venuswelle, die durch die eigene Biographie schwappt und an den Resonanztagen ihren individuellen Wellenkamm erreicht. Es versteht sich von selbst, dass an diesen Tage nicht unbedingt mit Sensationen zu rechnen ist, schließlich steht Venus für harmonische Beziehungen. Aber immerhin ließe sich vermuten, dass die persönliche Ausstrahlung diesen Tagen das gewisse Etwas verleiht und vielleicht sogar die eine oder andere Sternstunde entstehen lässt. Es geht um Liebe, Partnerschaften, Kultur und persönliche Liebhabereien, wenn Venus im Spiel ist und so sollten diese Tage zumindest die Gelegenheit bieten, Erkenntnisse für sich selbst in diesen Bereichen zu sammeln.

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Thomas Michaelsen

Letztes Update: Mai 2009

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